"Jeder Mensch hat das Anrecht auf einen Platz in dieser Gesellschaft"

paola


Die persönliche Auseinandersetzung mit Migration wirft viele Fragen über unsere Gesellschaft auf? wer profitiert vom jetzigen Bildungssystem? Warum hat ein Teil der Bevölkerung heute kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Wie können gerechtere Bedingungen für alle Mitbürger erreicht werden? Als Tochter sizilianischer Einwanderer der ersten Generation setzt sich Paola Gallo intensiv mit den Konsequenzen der Migration und dem gesellschaftlichen Wandel im Einwanderungsland Schweiz auseinander. Seit vielen Jahren engagiert sie sich in ihrer Arbeit für die politische Mitbestimmung und Integration von MigrantInnen.

Auf den folgenden Seiten spricht Paola Gallo mit Sybille Roter über die Chancen obligatorischer Frühförderung und Tagesschulen, sozialer Fortschritt und strukturelle Diskriminierung

„Paola spricht nicht nur von Integration und Multikulturalität, sie lebt sie täglich!“

Madeleine Fahrländer, Kulturwissenschaftlerin und Historikerin

Deine Eltern sind wie viele MigrantInnen in den 60er Jahren von Italien in die Schweiz ausgewandert. Du bist hier geboren und aufgewachsen – wie hat die Migration deiner Eltern deine Lebenserfahrungen geprägt?

Geprägt hat mich vor allem die Tatsache, dass ich immer mit dem Etikett „anders“ versehen wurde. Egal was ich machte, ich hatte oft das Gefühl, nicht Teil dieser Gesellschaft zu sein – ich gehörte einfach nicht dazu und musste mich stets legitimieren und besonders anstrengen. In der Schule oder später im Beruf bemühte ich mich immer selbst um einen sozialen Zugang. So begann ich genau zu beobachten, wie ich beziehungsweise mein Gegenüber funktionierte. Erst durch diesen aktiven Prozess der persönlichen Veränderung ist es mir möglich gewesen, mich schrittweise zu integrieren. Dieses Verhalten hat mich seit meiner Kindheit geprägt und zieht sich wie ein roter Faden durch meine berufliche Laufbahn. Sie bestimmt auch meine Erfahrungen als Frau in einer von Männern dominierten Struktur.
Es ging in meiner Sozialisation immer um das Ausbrechen aus einer zugeschriebenen Rolle oder Kategorisierung – ich wollte mich nie auf eine Rolle als Ausländerin, Migrantin, Seconda oder Frau reduzieren lassen. Deshalb war es mir immer wichtig, unterschiedliche Aspekte meiner Persönlichkeit zu leben. Allerdings war es manchmal schwierig, nicht in eine Opferrolle zu fallen, still und fügsam zu sein. Durch die genaue Analyse der Realitäten ergibt sich ein breiter Blickwinkel auf die Gesellschaft. Insofern hat die bewusste Auseinandersetzung mit dem „Anders-sein“ auch eine positive Qualität.

Du hast als Erwachsenenbildnerin, Schulleiterin oder Geschäftsführerin Einblick in viele soziale Realitäten erhalten. Wo beobachtest du im Alltag diskriminierende Verhaltensweisen?

Wird eine Person auf einen Teil ihrer Persönlichkeit reduziert, so ist das diskriminierend. Beispielsweise empfahl mich ein ehemaliger Lehrer nicht für eine weiterführende Schule, weil für ihn alle AusländerInnen auf die Realschule sollten. Es ist ein Fakt, dass genau diese Art von Einschätzung heute noch an der Tagesordnung ist. Statistiken bestätigen, dass die Schichtzugehörigkeit in den Schulen sogar noch verstärkt wird. Ein Aufstieg ist sehr schwierig, denn unser Bildungssystem ist so ausgerichtet, dass die persönlichen Voraussetzungen über den weiteren Verlauf der Schulkarriere entscheiden.
So sind Hausaufgaben eine strukturelle Diskriminierung, weil die wenigsten Kinder diese alleine lösen können. Nicht alle Eltern können helfen – sie haben schlicht nicht die Voraussetzungen hierfür. Das bedeutet, dass diese Kinder zuhause keine Unterstützung erhalten und in der Schule dafür bestraft werden. Diese strukturelle Diskriminierung müssen wir unbedingt aufheben, hier muss das Schulsystem angepasst werden.
Es gibt zwar die Möglichkeit, Hausaufgabenhilfe in Anspruch zu nehmen, aber meistens nehmen gerade MigrantInnen dieses Angebot nicht wahr. In diesen Familien besteht ein starkes Bedürfnis nach Normalität, weshalb diese Angebote weniger als Unterstützung, sondern als Zwang verstanden werden und Misstrauen auslösen.

Interview: Sybille Roter

„Paola lebt Gleichstellung, indem sie die Anliegen von Frauen und Männern in allen politischen Themen einbringt. Sie fragt genau nach und sucht pragmatische Antworten, die auch für Frauen gut sind.“

Eleonora Riz à Porta, Co-Präsidentin Frauenrat Basel-Stadt

Wie hast du es geschafft, dich in dieser Gesellschaft kulturell, sozial und beruflich zu integrieren?

Meine Mutter kam mit 13 Jahren in die Schweiz, heiratete mit 19 und zog vier Kinder alleine auf, da mein Vater meist auf Montage war. Auch meine Grossmutter war eine beeindruckende Persönlichkeit – diese starken Frauen haben mich geprägt. Meine beiden Tanten, die hier als erste Generation von Ausländerkindern eingeschult wurden und heute beruflich sehr erfolgreich sind, waren ebenso ein wichtiges Vorbild. All diese Frauen gaben mir viel Selbstvertrauen in meine eigenen Stärken. Ich wollte mehr leisten, als andere mir zutrauten.

Welche Konsequenzen ziehst du aus deinen Erfahrungen?

Auch wenn die Realität ein anderes Bild zeigt, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass jeder Mensch das Anrecht auf einen Platz in dieser Gesellschaft hat. Es ist eine fatale und auch ungerechte Entwicklung, wenn sich nur die Starken durchsetzen und die Schwächeren auf der Strecke bleiben. Mit meiner politischen Arbeit möchte ich dazu beitragen, diese Diskrepanz und Diskriminierung zu entkräften und mich für gerechtere Bedingungen zu engagieren. Durch politische Entscheide werden die gesellschaftlichen Weichen für die Zukunft gestellt. Ich möchte mitgestalten, mitreden und mich für eine gerechtere gesellschaftliche Entwicklung engagieren.

Etwa 20 Prozent der schweizerischen Bevölkerung sind MigrantInnen. Wie hat sich die gesellschaftliche Realität in der Schweiz verändert? Ist die Schweiz heute offener gegenüber MigrantInnen?

Diese Tatsache, dass die Schweiz ein Einwanderungsland ist, wurde jahrelang nicht wahrgenommen. Zwar gab es auf der politisch-intellektuellen Seite in den letzten Jahren eine intensive Auseinandersetzung mit Fragen der Integration, multikulturellen Identität oder Förderangeboten, aber der Alltag sieht immer noch anders aus. Ein breites Sortiment an asiatischen Lebensmitteln, türkischem Kebab oder mediterranem Gemüse ist heute selbstverständlich, aber diese Vielfalt ist gegenüber den Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen noch keine akzeptierte gesellschaftliche Realität. Hier wird immer noch getrennt und das Fremde betont – diese Ängste werden stets auf’s Neue geschürt.
In der Schweiz sind die gesetzlichen Voraussetzungen für alle MitbürgerInnen ganz klar definiert. Unabhängig ihrer Herkunft müssen sich alle danach richten. Deshalb führt beispielsweise diese Diskussionen über AusländerInnen und Gewalt in eine falsche Richtung. Wenn schon ein Etikett, dann das richtige: Gewalt ist mehrheitlich ein Männerproblem. Die strukturelle Diskriminierung in unserer Gesellschaft ist nicht von der Nationalität abhängig, sondern steht in einem direkten Zusammenhang mit dem Geschlecht. Gewalt ist in allen Schichten ein Thema.

Interview: Sybille Roter

„Für Paola sind Benachteiligungen auch einzigartige Chancen. Als Seconda weiss sie, von was sie spricht, wenn sie sich für mehr Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft, für politische Mitbestimmung und bessere Integration von MigrantInnen engagiert.“

Rita Schiavi, Geschäftsleiterin Unia

Welche Möglichkeiten gibt es, diese Formen der Diskriminierung politisch anzugehen? Für welche gesellschaftlichen Lösungen engagierst du dich?

Es ist wichtig, die entsprechende Problematik zu analysieren und den Ursachen auf den Grund zu gehen. So muss beispielsweise das Bildungs- und Schulsystem geändert werden: wir brauchen obligatorische Frühkindergärten ab drei Jahren, damit alle – auch Schweizer Kinder – eine einheitliche Sprache lernen können. Es sollte eine Sprache sein, die als Basis für eine gemeinsame Kommunikation und nicht als Instrument der Abgrenzung dient. In solchen Kindergärten besteht die Möglichkeit, Werte zu vermitteln, die unserer Gesellschaft wichtig sind. Diese Aufgabe können wir nicht mehr nur den Familien überlassen, weil diese Auseinandersetzung über unseren Wertekonsens heute sehr komplex geworden ist. Hierbei hat die Schule beziehungsweise der Staat in der Vermittlung von Bildung und Werten eine zentrale Aufgabe.
Auch Ganztagesschulen mit einer verbesserten Tagesstruktur und einheitlicheren Klassen sind eine wichtige Voraussetzung. So sollten die Klassen konstant zusammen bleiben und gemeinsam Regeln erarbeiten, für welche die Kinder einstehen können. Erst durch stabile Klassenverbände können Kinder lernen, die Konsequenzen ihres Verhaltens abzuschätzen und ihr Sozialverhalten entsprechend zu verändern.
Generell müssen wir uns überlegen, was wir in unserer Gesellschaft erreichen möchten, wie wir mit unseren Stärken und Schwächen umgehen? Es wird immer Menschen geben, die nicht mithalten können oder beispielsweise suchtgefährdet sind. Auch der Anteil an Erwerbslosen wird zunehmen – die Unterschicht wird wachsen. All das sind wichtige Fragen für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Es spielt hierbei keine Rolle, ob die Betroffenen aus Indien, Serbien oder der Schweiz kommen. Das Ziel sollte eine Gesellschaft sein, in der alle einen Platz finden können.

Gibt es im politischen Tagesgeschäft noch Platz für gesellschaftliche Entwürfe?

In den politischen Debatten nehme ich wahr, dass Fragen zur gesellschaftlichen Entwicklung in viele Einzeldiskussionen mit Partikularinteressen auseinander driften. Ich vermisse hierbei eine ganzheitliche Sichtweise, die sich grundlegend mit unseren Realitäten auseinandersetzt. Es ist vergleichbar mit FachärztInnen, welche die PatientInnen nur noch innerhalb ihres Spezialgebiets behandeln können. Wenn man das auf den politischen Diskurs überträgt, wird es problematisch, denn wir können die Gesellschaft nicht einfach in einzelne Segmente wie Migration, Integration, Verkehr, Umwelt oder Bildung aufteilen. Alles gehört zusammen, nichts funktioniert selbständig. Wir leben in einem komplexen Gesamtsystem.
Ich beobachte die Tendenz, einzelne Gruppen und Personen in die Verantwortung zu ziehen. So ist ein Stellenloser beispielsweise selbst dafür verantwortlich, dass er keinen Job hat. Wer sich beruflich entwickeln möchte, muss auch selbst die Weiterbildung in die Hand nehmen und bezahlen. Aber als Einzelperson bin ich nur ein Teil des Systems. Es ist unmöglich, das ganze System alleine zu verändern. Wenn die konjunkturelle Entwicklung weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stellt oder Frauen und MigrantInnen noch weniger berufliche Chancen haben, dann ist dies nicht allein deren Verantwortung.
Die strukturelle Benachteiligung ist stark, die Gesellschaft lässt dem Individuum oft keine Wahl. In meiner beruflichen Laufbahn bin ich vielen stellenlosen MigrantInnen begegnet, die um jeden Preis arbeiten wollten, aber die negativen Konsequenzen des Systems alleine tragen mussten. Mein Vater, der sein Leben lang für seine Familie arbeitete und sorgte, wurde nahezu depressiv, weil er nicht verstehen konnte, dass dies nun nicht mehr möglich ist.

Interview: Sybille Roter

„Als ehemalige Schulleiterin der ECAP Basel hat Paola Gallo die Integrationsprojekte zielstrebig weiterentwickelt. Ihre migrationsspezifischen Fachkenntnisse, ihre Leitungskompetenzen und ihre hohe Glaubwürdigkeit waren entscheidend für den Erfolg unserer gemeinsamen Kursangebote“

Gabriela Wawrinka, Basel

Wie fühlst du dich in der Schweiz, wo die StimmbürgerInnen für eine Verschärfung des Ausländergesetzes gestimmt haben?

Jede Abstimmung war eine persönliche Enttäuschung für mich. So auch die Ablehnung der Einbürgerung vor zwei Jahren. Es ist verletzend und schwer nachvollziehbar. Ich bin hier geboren, habe einiges für dieses Land geleistet und werde trotzdem nicht akzeptiert. Ich erinnere mich, dass ich bereits vor vielen Jahren mit meinen SchulkollegInnen über die erleichterte Einbürgerung diskutierte, als ich noch keinen Schweizer Pass hatte.
Viele Feindbilder beherrschen immer wieder die Diskussion. Die meisten SchweizerInnen haben Verwandtschaft, die nicht schweizerischen Ursprungs ist – trotzdem nehmen sie solche Gesetze an. Die SchweizerInnen könnten es sich leisten, grosszügig zu sein. Leider sind viele Menschen ängstlich und dadurch intolerant. Die starke Leistungsorientierung und der gesellschaftliche Druck verstärken diese Existenzangst.
Das Schweizer Ausländergesetz ist für AusländerInnen gedacht, die zwar hier ihre Steuern bezahlen, aber gefälligst AusländerInnen bleiben sollen. Es ist diskriminierend, greift zu inhumanen Sanktionen und behandelt nicht einmal ansatzweise die Vision von Integration. Hierin wird die Haltung sichtbar, die Schweiz will offenbar kein Einwanderungsland sein und die damit verbundenen Probleme anerkennen. Auch hier wird die Verantwortung auf die einzelnen MigrantInnen abgeschoben. Der Mensch wird zum Problem – man ändert nicht das System, welches die Probleme kreiert.
Dagegen basiert das Integrationsgesetz in Basel von 2008 auf der Annahme, dass die Gesellschaft Verantwortung für seine Mitglieder übernehmen muss. Es wird darin sogar explizit formuliert, dass alle ihren Beitrag leisten können. So sind beispielsweise ArbeitgeberInnen verpflichtet, die ArbeitnehmerInnen in ihren Weiterbildungsbemühungen zu unterstützen. Dennoch sehe ich einmal mehr, dass in erster Linie die ausländische Bevölkerung etwas leisten muss. Doch gerade in Basel wird viel im Bereich Migration unternommen. So gibt es beispielsweise innerhalb der kantonalen Verwaltungen interdepartementale Sitzungen, in welchen die strukturelle Diskriminierung thematisiert wird.

Wie hat sich das politische Klima in Basel verändert?

Mich beschäftigt es sehr, dass das Parlament bei den nächsten Wahlen von 130 auf 100 ParlamentarierInnen reduziert wird, was schlussendlich eine Reduktion der Demokratie bedeutet: weniger Menschen haben die Chance mitzudenken und die Gesellschaft mitzugestalten. Ich weiss nicht, warum es effizienter sein soll, wenn noch mehr Menschen von der direkten politischen Partizipation ausgeschlossen werden. Dagegen müssen wir die Wege der politischen Entscheidungsprozesse effizienter gestalten.
In meiner politischen Arbeit beobachte ich zudem eine Verschiebung von Politik in Richtung Verwaltung: die bürokratischen Abläufe werden professioneller und effizienter gestaltetet, aber die Ausarbeitung von gesellschaftlichen Visionen und Zielen tritt immer mehr in den Hintergrund. Hierfür brauchen wir Menschen, die bereit sind, zu hinterfragen und mitzudenken. Genau darin sehe ich meine Aufgabe.

Interview: Sybille Roter

„Wenn Paola eine Aktie wär, würde ich in sie investieren“

Roger Meier

Persönliche Daten

bio
Geburtsdatum7. September 1965
NationalitätItalien, Schweiz
Zivilstandverheiratet mit Urs Imwinkelried
Kinder Marco (93), Lara (96), David (99)
AdresseLandskronstrasse 24, CH-4056 Basel, Tel. Natel: 078 / 767 40 68

PERSÖNLICHE EINSCHÄTZUNG

kreativ, dynamisch, engagiert, pro-aktiv, lösungs- und umsetzungsorientiert, kommunikationsgewandt, integrativ-konsensfähig, pragmatisch, durchsetzungsfähig, ausgewogen analytisch-konzeptionell und ganzheitlich-vernetzt denkend und handelnd, verantwortungsvoll 

umfassende Erfahrungen in der Gesamtleitung einer Non-Profit-Organisation (inkl. Führungsausbildung), pädagogische Grundausbildung und mehrjährige Lehrtätigkeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung, Projektleitungen, Event-Organisation und –Durchführung, interkulturelle Kompetenzen, mehrsprachig, partizipativer Führungsstil


BERUFSERFAHRUNGEN   



Ab März 2008Co-Leiterin des politischen Sekretariats der SP BS
Aug 2007 – Jan. 2007Konrektorin an der Sekundarschule Arlesheim (40%)
Mai 2007 – Dez. 2007FOPRAS (www.fopras.ch), Basel
Verantwortlich für neue Projekte im Bereich Aus- und Weiterbildungen für MigrantInnen (20%)
seit Sommer 2006verschiedene Projekte im Bereich Integration / Bildung
Mitarbeit bei Frau Silvia Bollhalder, Fachstelle Erwachsenenbildung BS – Umsetzung des neuen Sprachenkonzeptes im Rahmen des neuen Ausländergesetzes und des Integrationsgesetzes BS
1. Mai Rede, Mai 07, im Namen der MigrantInnen in Basel, Marktplatz
10. Februar 07, Rede im Grossen Rat zum Ausländergesetz
1. September 06, Italiener im Grossen Rat“ Zusammenarbeit zwischen italienischem Konsulat und Integrationsstelle BS/BL
Feb 2001 – Jul 2006ECAP , Basel
Berufs-, Bildungs- und Forschungsinstitut, drittgrösste Erwach-
senenbildungsinstitution der Schweiz

Ab Aug 2004 Leitung und Führung der Regionalstelle Basel mit ca. 12 Fest- angestellten und ca. 50 Lehrpersonen
Budgetverantwortung für CHF 2.5 Mio. p.a.
Controlling
Qualitätssicherung (Eduqua-Zertifizierung)
Organisation und Moderation von internen und externen Weiterbildungen, Seminaren und Tagungen
Vernetzung mit regionalen Ämtern, Organisationen und Schulen
Zusammenarbeit mit Integrationsstelle BS/BL (Vortrag in Genf zum Integrationsgesetz Sept. 05, franz.)
Intensive Zusammenarbeit mit Vorstand und anderen Regionalstellen
Öffentlichkeitsarbeit, Referate usw.
Projektleitung Neubau und Umzug der ECAP Basel
Feb 2001 – Jul 2004Koordinatorin der Erwerbslosenkurse
Jahresplanung und Verhandlungen mit Auftraggebern
Festlegung und Durchführung der Kursprogramme
Inhaltliche Weiterentwicklung der Kurskonzepte
Auswahl und Anstellung neuer KursleiterInnen
Reporting an auftraggebende Stellen (z.B. RAV, AWA,Sozialhilfe)
1995 - 1999 Bezirksschule Obersiggenthal, Nussbaumen bei Baden Lehrerin
1990 - 1992 Berufsschule für jugendliche Migranten, Zürich Lehrerin
1987 - 1989Schweizerische Kreditanstalt, Zürich Sekretärin

WEITERE FUNKTIONEN

2006 Mitglied im Vorstand in der Colonia Libera Italiana
2004Mitglied im Vorstand des SVOAM für die Geschäftsleitung der ECAP National
2001 - 2002Delegierte für einen Partnerschaftsworkshop in Sizilien für die ECAP National (4 Tage)
2000 - 20002 Präsidentin Kindergarten Gampiross, Basel
1995 - 19999Kindergarteninspektion Basel Stadt
1998 - 1999 Mitorganisatorin in der Arbeitsgruppe Aargau bei Terre des Hommes (Organisation Kinderläufe, Verkaufstände, Erstellen des monatlichen Info-Blattes)
1993 - 1995 Aufbau eines Elternforums

SCHULEN UND AUSBILDUNGEN

2006 - 2009 Master für Non-Profit Organisationen an der Fachhochschule Nordwestschweiz
1990 - 1993 Fachlehrerinnen Ausbildung, Universität Zürich
1989 - 1990 Seminar für päd. Grundausbildung (Zürich)
1981 - 1987 Neusprachliche Matura in Brig

WEITERBILDUNGEN

2003 – 2004 Zertifikat „Lehrgang Kommunikation“ EB Zürich
2001 – 2005 Sommerseminare ECAP (jeweils 4Tage) zu bildungs-, europa-, migrationspolitischen Themen
1999 – 2000 Seminar für Interkulturelle Pädagogik, Universität Basel
1995 – 1999 Schulinterne Weiterbildung (z.B. Schulreformen, autonome Schulen, Teamentwicklung)

SPRACHEN

DeutschMuttersprache
ItalienischMuttersprache
Französischmündlich präsentationssicher, schriftlich gut
Englischmündlich präsentationssicher, schriftlich gut
Spanischguter mündlicher Ausdruck

PERSÖNLICHE INTERESSEN

Multikulturelle Realität in allen ihren Facetten, Förderung der Chancengleichheit durch Bildung, Salsa, Reisen, Filme und Literatur

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